Lifestyle, Fashion & Travel

Juni 26, 2018

Assets - Börsenregeln im Kleiderschrank


Als Ex-Private Bankerin ziehe ich gerne parallelen vom Portfolio zum Kleiderschrank und sehe den Inhalt auch als Investition, welcher im Wert steigen kann oder auch fallen. Mein Spruch lautet dann auch immer:

«Ein Kleiderschrank ist wie ein Portfolio,
von Zeit zu Zeit sollte man seine Assets durchgehen und prüfen.»

Für Ladies, die nicht aus der Finanzbranche kommen, ist das vielleicht ein wenig seltsam. Ich werde es erklären, damit ihr den Kleiderschrank ab heute in einem ganz anderen Licht seht - denn ab jetzt fragt ihr euch: Ist dieses Kleidungsstück oder Accessoire ein Investment oder doch nicht...?


Die passende Anlagestrategie - wo will ich hin?

Viele Anleger = Shopper kaufen und verkaufen 'Kleidungsstücke' relativ planlos. Dabei hängt der Erfolg von einer guten Garderobe mehrheitlich von der passenden Anlagestrategie im Portfolio ab, welche als 'Klassisch' - 'Ausgewogen' oder 'Dynamisch' bezeichnet wird. Im persönlichen Kleiderschrank bezeichnen wir den 'Klassischen' Teil, als eher teuer, aber doch zeitlos. Den 'Ausgewogenen' Teil für modern, aber nicht zu trendig und den 'Dynamischen' Teil, als trendig bis gewagt - oft auch als Schnäppchen bezeichnet, bei welchem Frau sofort zu greifen musste, welches sich dann (zu einem späteren Zeitpunkt) als Fehlinvestition oder auch Schrankleiche herausstellte.


Trading Plattformen & Börsenregeln

In der Welt des Tradings gibt es sogenannte Börsenregeln von bekannten Börsengurus. 
4 bekannte Börsenregeln habe ich in Kleiderschrankregeln umgewandelt ;- )

«Sell in May and go away» ist eine der bekanntesten Börsenweisheit plus dem Nachsatz, der die Weisheit komplettiert: «But don’t forget to come back in September.» Okay, übersetzt heisst das - letzter Zeitpunkt zum Entrümpeln eures Kleiderschrankes für die Sommersaison, denn im September steht die neue Kollektion schon vor der Tür.

«Aktien kaufen und zehn Jahre lang nicht mehr hinschauen». Heisst: Euer Kleiderschrank ist zum Bersten voll und braucht eine Überprüfung und ein Lifting.

«The Trend is your friend» Heisst: Ihr lässt euch von Trends und Stimmungen leiten.

Zu guter Letzt: Kommen wir zurück zu den Assets (*) im Kleiderschrank, die im Wert zu nehmen können, dies wären zum Beispiel bestimmte Marken im Luxusbereich, die keinen Ausverkauf veranstalten - dies wäre dann in der Börsensprache: «Günstig Einkaufen und teuer Verkaufen» Bei diesen Stücken macht ihr Gewinn!

(*) Assets = Kleidungsstücke sollte man von Zeit zu Zeit überprüfen d.h. jede Position einer akribisch Prüfung unterziehen


Die Börse, wie auch die Mode ist von launischer Natur: Mal reagiert sie übertrieben, mal bleibt sie ungerührt und egal welche Strategie ihr verfolgt, denkt daran, manchmal ist weniger mehr und Qualität vor Quantität.

Übrigens «Aktien im Sinkflug» nennt man die Kleidungsstücke, welche beim Verlassen des Geschäftes schon 50% an Wert verloren haben, bevor ihr diese Stücke je getragen habt... somit Happy Trading!

Fotos: Home & Art 
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